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Einbindung von Drittanbieter-Wallboxen (per OCPP) #4160
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Vermutlich wird es wenige bis gar keine Anbieter geben, bei dem das funktioniert, was du suchst: die Integration von Wallboxen eines nicht mehr existenten Herstellers in ein Lastmanagement eines anderen. Mit einer openWB bist du dahingehend auf einem recht guten Stand, weil es a) bei der openWB reichlich Schnittstellen gibt und b) die Software offen liegt. Die Wahrscheinlichkeit ist sogar ganz gut, dass sich Leute finden werden, die die Software weiter entwickeln. Oder du selbst machst es bzw. Beauftragst jemanden, es zu tun. Oder du nimmst evcc, eine andere offene Software dazu. Bei einem Lastmanagement eines anderen Herstellers hätte ich da deutlich mehr Bauchschmerzen. Ausserdem darfst du nicht ausser Acht lassen, dass vielleicht auch der Netzbetreiber da irgendwelche Zusicherungen oder Zertifikate eines Herstellers hinsichtlich der Aufgabenstellung "Lastmanagement" verlangt. Letzten Endes ist jede Investition in ein nur gemeinsam nutzbares Ding über einen Zeitraum von 10 Jahren eine riskante Sache was fortlaufende Erweiterbarkeit angeht. |
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Vorneweg: Ich betreue selber neben meiner noch zwei weitere OpenWB in der Verwandschaft, bin also überzeugt davon. Ich plane im Moment in weit vorgeschrittenem Stadium für eine WEG von 18 Wohnungen insgesamt 11 Ladestationen und dabei habe ich mir die gleichen Gedanken gemacht wie Du. Allerdings schwanke ich letztlich noch zwischen Heidelberg Connect Business und Easee Charge Pro und zwar aus folgendem Grund: Das ist bei den anderen Herstellern deutlich besser gelöst. Hier sind die Konfigurationen auch für "interessierte Ungeübte" möglich und auch deutlich verständlicher als bei OpenWB. Zudem stehen Portale mit Gesamtfunktionalitäten (Abrechnung, Einstellung etc.) zur Verfügung, die bedienungsfreundlicher sind. Es gibt nur eine rudimentäre Rechtevergabe ohne kleinteilige Einstellungen, die ausreicht, um den Zugang auf die eigene Box und die Weboberfläche zu beschränken; fertig. So kann auch ohne mich später der Elektriker einfach Boxen durch Scan mit der Installationsapp hinzufügen und muß keine umfangreichen Einstellungen in der Rechtevergabe und dem Lastmanagement vornehmen. Und auch wenn die Anbieter mal vom Markt verschwinden würden, würden sich diese und evtl. weitere Boxen z.B. durch EVCC steuern lassen (auch wenn das momentan auch noch etwas nerdig ist...) In der Gesamtsicht ist daher die OpenWB für mich (leider) keine Option. |
Uh oh!
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Hallo zusammen,
wir sind Nachbarn mit einem Garagenhof mit 10 Parteien und einer PV-Anlage auf dem Dach. Dabei ist keine WEG oder ähnliches im Spiel. Die PV-Anlage gehört nur von einem Teil der Eigentümer und wird von diesen betrieben.
Nun möchte der erste (endlich) eine Wallbox in seiner Garage installieren. Perspektivisch werden hier noch mehr folgen, also muss von Anfang an ein Lastmanagement mitgedacht werden, das auch die aktuelle Erzeugungsleistung der PV-Anlage berücksichtigt.
Mein Favorit ist ganz klar die OpenWB, ich habe nur ein Problem: Wenn in beispielsweise zehn Jahren der letzte eine Wallbox installieren möchte, muss noch eine Wallbox auf dem Markt verfügbar sein, welche man in das bestehende Lastmanagement einbinden kann.
So wie ich das verstehe wäre OCPP ein standardisiertes Protokoll, mit welchem eine solche Erweiterungsmöglichkeit sichergestellt wäre. Jedoch sieht es für mich nicht so aus als wäre dies mit openWB möglich (https://wiki.openwb.de/doku.php?id=openwb:vc:2.1.9:software:einstell-konfig:konfiguration:ladepunkte:openwb)
Würden wir somit jetzt eine oder mehrere OpenWB kaufen und würde dann OpenWB aus welchen Gründen auch immer vom Markt verschwinden, müssten wir auch alle bis dahin eingebauten OpenWB ersetzen.
Daher meine Frage, ob ich hier richtig liege oder ob es vielleicht doch möglich ist mit Bordmitteln mit OpenWB weitere Ladepunkte zu steuern (wie beispielsweise evcc mit allen möglichen Wallboxen reden kann).
Viele Grüße
Jens
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